Nothilfe in Mozambik, 2019

 

Im Frühjahr 2019 wurden in Mosambik, erst durch den Zyklon Idai und anschließend durch den Zyklon Kenneth, weite Landstriche dem Erdboden gleichgemacht.  Das Vorstandsmitglied Dorothea Naujoks in Kooperation mit der Nichtregierungsorganisation Nema erfolgreich Soforthilfe leisten. Dennoch fehlt es den Menschen vor Ort weiterhin an allem. ConnAct konzentriert sich dabei auf die am schwersten betroffene Region um Mucojo. Durch die angespannte Sicherheitslage, aufgrund von bewaffneten Gruppen, wollten dort viele, auch Organisationen der Vereinten Nationen (u.a. WHO und UNICEF), keine Hilfe leisten. ConnAct will weiterhin im Bereich der Bildung, als auch im Bereich der Gesundheit und dem wirtschaftlichem Aufbau mit der Nema Foundation kooperieren.  

 

 

Projekt Tuxna Futuro, Pemba/
Mozambik, 2017:

 

Diesen vielversprechenden Namen trägt das im Oktober 2016 von el J. Und mit Hilfe von ConnAct ins Leben gerufene Trainingscenter. Es ist einzigartig in seinem Angebot, seiner Methodik, seinem Inhalt und auch hinsichtlich seiner Entwicklung: El J. versucht mit seiner langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen aus Pemba, mit diesem Zentrum eine direkte und konkrete Antwort auf die Herausforderungen der Jugendlichen zwischen Schulabschluss und Einstieg ins Berufsleben zu geben. Mit einer für hiesige Verhältnisse sehr neuen und holistischen Herangehensweise, hat sich Txuna Futuro zur Aufgabe gesetzt, eine Brücke zwischen der relativ schlechten Sekundarstufe und dem Berufseinstieg der Jugendlichen zu schlagen. Txuna verfolgt einen Ansatz, bei dem die Schüler sich in erster Linie selbst kennen und schätzen lernen sollen und sowohl ihre Kommunikationsfähigkeit als auch ihre Interaktionsfähigkeit testen können. Im Folgenden sollen sie sich an ihren eigentlichen Potentialen weiterorientieren und einen beruflichen Werdegang einschlagen, der in Harmonie mit den wirklichen Interessen steht. 

Projekt El J, Pemba/
Mozambik, 2016:

 

Das Jugend Zentrum el J. in Pemba, Nordmosambik hat sich mittlerweile zu einem strategischen Partner unseres Vereins entwickelt. Dank unserer eineinhalbjährigen An schubfinanzierung konnte sich die Kooperative zu einer zentralen Anlaufstelle für interessierte und aufgeschlossene Jugendliche in Pemba etablieren. Zum einen sorgten einige kulturellen Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Teilnahme am Karneval mit klaren Statements zum Frieden in diesem doch sehr unruhigen Land, für Zulauf und Akzeptanz unter den Jugendlichen. Zum anderen stieß das Angebot der qualitativ hochwertigen Englischkurse auf große Nachfrage, und so konnten im Jahre 2016 über 60 Studenten, die Sprache für einen symbolischen Preis erlernen und sich somit besser für ihre berufliche Zukunft wappnen. Zudem wurden in Kooperation mit anderen Institutionen Kurse im Bereich Bewerbungshilfe angeboten, die Themen wie das Erstellen eines Lebenslaufs, Orte der Jobsuche und Tipps zu Vorstellungsgesprächen umfassten.

Projekt El J, Pemba/
Mozambik, 2015:


In der sich rapide entwickelnden Provinzhauptstadt Pemba in Nordmosambik, in der Erdgasfunde zu vielen Veränderungen in den letzten Jahren geführt haben, haben sich 2013 einige engagierte Jugendliche zusammengeschlossen, um der Orientierungslosigkeit vieler Jugendlicher entgegenzuwirken und einen Raum in Form eines Jugendzentrums zu schaffen, in dem sich diese sowohl persönlich als auch beruflich entwickeln und weiterbilden können.

Dank der finanziellen Unterstützung durch ConnAct e.V. war es möglich, Anfang des Jahres zwei der schon seit Beginn aktiven jungen Erwachsenen einen festen und bezahlten Job als Mitarbeiter im Jugendzentrum zu geben. Dadurch erhoffen wir uns, dass die Organisation el J. in sich gefestigt wird, professioneller agieren kann und die Aktivitäten besser geplant, realisiert und evaluiert werden können.

Projekt Nupala, Pemba/
Mozambik, 2012:

In Mosambik haben wir zum einen den Gemeinde-Kindergarten ULOHA in Pemba organisatorisch, technisch und finanziell unterstützt. In der seit drei Jahren existierenden Einrichtung werden täglich 55 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren unterrichtet. Neben unserer organisatorisch-beratenden Funktion kam ConnAct e.V. in diesem Jahr auch für die Betriebskosten des Kindergartens auf: die Gehälter der vier Betreuer/innen und einer Verwalterin, der Finanzierung des Arbeitsmaterials und der warmen Mahlzeit. Um unseren Projektprinzipien treu zu bleiben, gingen unsere Bemühungen allerdings dahin, die Finanzierung des Kindergartens ab 2013 nachhaltiger zu gestalten. Unser ConnAct e.V.-Vorstandsmitglied Dorothea Naujoks hat deshalb gemeinsam mit der mosambikanischen Verwalterin der Einrichtung, Nelia Langa, eine Fundraisingstrategie entwickelt, die den Kindergarten langfristig aus der Abhängigkeit von ausländischen Geldern lösen soll. 

Außerdem hat ConnAct e.V. 2012 eine Reihe von Workshops für die Partnerorganisation ARO MOCAMBIQUE finanziert, mitorganisiert und realisiert. Mit ARO hatten wir im Jahr zuvor ein Projekt mit dem Titel Jugend mit Visionen durchgeführt, das zum Ziel hatte, der Jugend das nötige Selbstbewusstsein und eine Stimme zu geben, um sich an politischen, sozialen und kommunalen Prozessen zu beteiligen. Die Workshops für ARO sollten der Jugendorganisation dabei helfen, die nach Weggang des verantwortlichen Koordinators Anfang 2012 entstandene existentielle Krise der Organisation zu überwinden bzw. Input und Hilfestellung dabei geben, wie ARO diese Krise aus eigenen Kräften überwinden kann.

Projekt Nupala, Pemba/
Mozambik, 2011:

 

Im Oktober 2010 schloss sich in Nanhimbe eine Gruppe engagierter Mütter zusammen, um den Kindergarten ULOHA zu erhalten, der aus einer privaten Initiative heraus entstanden ist. Daraus wurde die Mütterinitiative NUPANA, die kooperatives Handeln im Bereich Erziehung, Kinder, Gesundheit, aber auch in Hinblick einer ökonomischen Verbesserung der Familien fördern soll.

Das Projekt ARO basiert auf der Annahme, dass es kulturell, historisch und soziologisch in Nordmosambik an einer Kultur der gesellschaftlichen Partizipation fehlt und man freie und proaktive Meinungsäußerung selten und sehr beschränkt vorfindet. Zudem ist der Mediensektor sehr begrenzt und es gibt kaum Plattformen, in denen sich Jugendliche austauschen und ausdrücken können. Das Projekt hat zum Ziel, Jugendlichen in den Stadtviertel von Pemba einen Raum zu geben, ihre Probleme zu artikulieren, ihre Meinung zu äußern und Lösungen zu suchen.