WER WIR SIND

Wir sind eine Gruppe von Freundinnen, die um die Jahrtausendwende in Köln zusammen Diplom-Regionalwissenschaften Lateinamerika studiert haben.
Schon damals haben wir uns für Entwicklungszusammenarbeit interessiert. Nach dem Studium hat es uns dann in unterschiedliche Himmelsrichtungen verschlagen, sowohl geographisch als auch beruflich. Das Interesse an der Förderung von Projekten in den südlichen Ländern blieb aber bestehen.  Da haben wir beschlossen zu diesem Zweck ConnACT e.V. zu gründen. Und eigentlich waren wir mal fünf. Eines der Gründungsmitglieder, Isabel Praun, ist aber im Moment nicht mehr im Vorstand, sondern als unterstützendes Mitglied unseres Vereins aktiv.

UTA GIEBEL

Uta Giebel kommt aus Mainz und reiste nach dem Abitur durch Südamerika. Danach war klar, dass das Studium etwas mit diesem Kontinent zu tun haben sollte. Sie studierte Regionalwissenschaften Lateinamerika in Köln und Mexiko-Stadt. Der erste Job führte sie 2005 nach Hamburg wo sie über zehn Jahre in einer Beratungsfirma für systemische Organisationsentwicklung, vorwiegend in der Entwicklungszusammenarbeit, tätig war und ihre beiden Kinder zur Welt kamen. Nach drei eindrucksvollen Jahren im Tiefland Boliviens, wo sie für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in einem Projekt für Konflikttransformation als Beraterin arbeitete, ist sie 2019 mit ihrer Familie nach Köln zurückgekehrt. Derzeit ist sie für ein Beratungsunternehmen in Düsseldorf tätig. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Begleitung von Veränderungsprozessen in Deutschland, in denen Interkulturalität und Inklusion eine zentrale Rolle spielen.

MARAIKE WENZEL

Maraike Wenzel wuchs im Süden der Republik auf und machte ihr Abitur an der deutschen Schule Washington D.C. Voller Wanderlust beschloss sie den südlichen Teil des Kontinents zu bereisen und begann in Quito Spanisch zu lernen und reiste durch Peru, Ecuador und Bolivien. Fasziniert von ihren Eindrücken begann eine tiefe Verbundenheit mit Lateinamerika. Zusammen mit den anderen Gründungsmitglieder von ConnAct studierte sie Regionalwissenschaften Lateinamerika, ein Jahr  davon in Argentinien. Im Anschluss arbeitet sie zunächst 10 Jahre als Journalistin bei ARD und WDR, beschloss dann aber ihrem Traum zu folgen: Heute führt sie ein kleines Hotel und Restaurant an der karibischen Kueste Kolumbiens, sie ist Mutter von zwei Deutsch-Kolumbianern, engagiert sich vor Ort für nachhaltige Entwicklung im Tourismussektor und unterstützt zusammen mit ConnAct ein Kultur- und Bildungszentrum in dem vom lang anhaltenden Konflikt geprägten Dorf Palomino.

SIMONE HAF

Simone Haf wuchs in einem kleinen Dorf im Allgäu auf, dass ihr zwar eine paradiesische Kindheit bescherte, im jugendlichen Alter aber dann schnell zu klein und zu eng wurde. Und so ging sie nach dem Abitur für einige Monate nach Argentinien, um dort Land, Leute und Sprache kennenzulernen. Nach ihrer Rückkehr machte sie zunächst einer journalistischen Ausbildung und arbeitete als Redakteurin bei einer regionalen Tageszeitung, bevor sie sechs Jahre später das Studium der Regionalwissenschaften Lateinamerika in Köln aufnahm. Nach einem ersten Praktikumsaufenthalt 2001 in Mexiko, ging sie nach ihrem Abschluss des Diploms im Jahr 2004 ganz in das mittelamerikanische Land. Nach einer Reihe von Tätigkeiten bei den Vereinten Nationen, der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und einer renommierten mexikanischen NGO, arbeitet sie dort nun schon seit mehreren Jahren als selbstständige Organisationsberaterin für Menschenrechtsorganisationen. Ihre Grundlage sind sowohl systemische als auch gestalt- und körpertherapeutische Ansätze sowie integrales Coaching. Simone lebt in Mexiko-Stadt mit ihrer neunjährigen Tochter.

DOROTHEA NAUJOKS

Dorothea Naujoks, geboren und aufgewachsen in München, studierte in Leipzig Ethnologie und in Köln Regionalwissenschaften Lateinamerika. Nach mehreren Reisen auf den afrikanischen Kontinent und Praktika in Mosambik, setzte sie ihren Schwerpunkt während des Studiums auf das portugiesisch-sprachige Afrika. Direkt nach dem Studium, wanderte sie 2005 mit Mann und damals einem Sohn nach Mosambik aus, mit dem starken Bedürfnis vollkommen in eine andere Welt und Kultur einzutauchen und dem Wunsch, ihre Kinder weltoffen und weniger europa-zentriert aufwachsen zu sehen. Sie gründete ihr soziales Unternehmen, AZUL Consultoria, welches Jugend und Bildung im Fokus hat und designt und realisiert seitdem Projekte im Bereich beruflicher als auch persönlicher Weiterbildung der Jugend mit unterschiedlichsten internationalen und nationalen Partnern.
Aufgrund der politischen und sozialen Destabilisierung mußte sich die Familie schweren Herzens entscheiden, mit mittlerweile 4 Söhnen ins Königreich Eswatini zu ziehen, wo der zweite Sohn schon seit 3 Jahren im Internat ist. Seither bewegt sich Dorothea zwischen Eswatini und Nordmosambik, wo sie weiterhin leidenschaftlich versucht, mit ihrer Arbeit und ihrem 30-köpfigen Team einen sozialen Wandel herbeizuführen und dem Staatszerfall in Mosambik etwas entgegenzuwirken.

ELENA SEIP

Elena Seip, geboren und aufgewachsen in Limburg an der Lahn, ist bei ConnAct e.V. als operative Managerin tätig. Nach ihrem Abitur im Jahr 2017 verbrachte sie einige Monate bei Dorothea Naujoks in Mosambik, wo sie sich bei Txuna futuro, einem von ConnAct gefördertem Projekt, engagierte. In dieser Zeit hat sich auch ihr starkes Interesse an projektbasiertem Arbeiten und internationaler Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen gebildet. Elena und Dorothea merkten schnell, dass Sie gemeinsame Werte teilen und blieben stets in engem Kontakt. 2018 ist Elena für ihr Designstudium nach Köln gezogen und lebt seitdem dort, wo ConnAct ursprünglich gegründet wurde. Seit 2019 kümmert Sie sich aus dem Homeoffice um die organisatorischen Arbeiten des Vereins. Dazu zählt sowohl der Kontakt mit den Partnerprojekten im Ausland als auch die Kommunikation mit den Vereinsmitgliedern in Deutschland. Falls ihr also Fragen zu ConnAct e.V. habt, Unterstützer*in werden wollt oder einfach nur eine Spendenbescheinigung braucht, hilft euch Elena gerne weiter.